Heilpraxis am Weißen See      Thomas Pluschke     ... damit die Seele wieder auftankt
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Zitate und Weisheiten

                                     

luellemann.de/geschich.htm


Alle Tage rauscht die Fülle der Welt an uns vorüber; alle Tage blühen Blumen, stahlt

das Licht, lacht die Freude. Manchmal trinken wir uns daran dankbar satt, manchmal
sind wir müde und verdrießlich und mögen nichts davon wissen; immer aber umgibt
uns ein Überfluss des Schönen. Das ist das Herrliche an jeder Freude, dass sie
unverdient kommt und niemals käuflich ist; sie ist frei und Gottesgeschenk für jedermann,
wie der wehende Duft der Lindenblüte.
(Hermann Hesse)


Nun gibt es Leute, die in puncto Gesundheit ihre Tiefkühltruhe um das kleine rote

Warnlämpchen beneiden.
(OMR Prof. Dr. sc. med. W. Arendt, in "Gut zu Fuß")


Die gefährlichsten Herzkrankheiten sind immer noch Haß, Neid und Geiz.
(Pearl S. Buck)


Heute sind wir soweit, daß wir viele Menschen vor der Medizin schützen müssen.
Wir haben nicht zuwenig Medizin, sondern schädigen die Leute oft durch zuviel Medizin.
(Heidi Schüller, Ärztin und Journalistin)


Der Mensch ist nach seiner Anlage ein Geher, aber seine Füße hat er übers Auto
vergessen. Dabei steht und fällt alles mit dem Schuh. Stünde er in seinem Schuh
so bequem, wie sein Arsch im Auto sitzt, es gäbe weniger Rückenschmerzen.
(Ansbert von Tharnung, Stern 13/2007, S. 32)

                                                        Bild 15

Die Einzigartigkeit des menschlichen Ich liegt gerade in dem verborgenen,
was an ihm unvorstellbar ist. Vorstellen können wir uns nur, was an allen Menschen
gleich, was allgemein ist. Das Individuelle des Ich ist das, was es vom Allgemeinen
unterscheidet, was sich also nicht von vornherein abschätzen und berechnen läßt,
was man am anderen erst enthüllen, entdecken und erobern muß.
(Milan Kundera, in "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins")
 

Kinder brauchen Wasser, Dreck, Gebüsch, Tiere und Plätze, wo sie selbst werkeln
und spielen mögen. Man kann sie auch ohne das alles aufwachsen lassen, mit
Teppichen, Stofftieren, asphaltierten Straßen und Höfen - sie überleben es, doch
man soll sich  dann nicht wundern, wenn sie später bestimmte soziale Grundleistungen
nie mehr erlernen.
(Alexander Mitscherlich, 1908 - 1982)


Die Leute haben sich einreden lassen, dass Kochen Zeitverschwendung ist und in
der Küche alles ganz schnell gehen muss. Der Sündenfall ist die Mikrowelle mit dem
Versprechen, Essen lasse sich in zwei Minuten kochen. Dieses Versprechen ist ein
Verbrechen. Die Mikrowelle ist so schlimm wie das Handy!
(Birgit Vanderbeke, Stern 19/2005, S. 116)


So wie das Handy die Intimität und die Privatheit zerstört hat, zertrümmert die Mikrowelle

die Kultur des Kochens. Es herrscht nun der Terror der Geschwindigkeit. Aber Kochen
ist ein Vorgang, ein Prozess, der sich nicht beschleunigen lässt. Die Leute haben doch
Zeit, stundenlang joggen sie sinnlos durch die Gegend. Für das Fernsehen haben sie
unendlich viel Zeit.
(Birgit Vanderbeke, Stern 19/2005, S. 116)